EcoSEC Elite System

Pumpen

Pumpen

Pumps-degasser_Elite.jpg 

 

Das EcoSEC Elite GPC-System besitzt zwei unabhängige Pumpen. Die Hauptpumpe pumpt das Lösungsmittel in die Säule. Eine zweite identisch aufgebaute Pumpe speist dasselbe Lösungsmittel über eine "Referenzsäule" in die Referenzzelle des Brechungsindex-Detektors ein.

Der Hauptvorteil der zweiten Pumpe beruht auf einer Verbesserung der Stabilität der RI-Basislinie. Die Basislinien-Stabilität ist ausschlaggebend für eine korrekte Berechnung der mittleren Molmasse eines Polymers. Bei Computersimulationen, durch die beispielsweise ein Polymer mit einem Polydispersitätsindex (PDI) von 5 vorausgesagt wird, ist mit einem Fehler für Mz von 18 % zu rechnen, wenn die Verschiebung der Basislinie einen Fehler von 4 % bei der Bestimmung der Peakbreite induziert. Unter Berücksichtigung einer Unsicherheit von 2 % bei der Höhe der Basislinie entsteht somit bei der Bestimmung von Mz ein Fehler von insgesamt 20 %.

Zur Illustration der hervorragenden Basislinien-Stabilität des EcoSEC Elite GPC-Systems im Vergleich zu jenen von zwei klassischen GPC-Systemen wurde eine Studie unter Verwendung von 15 cm- und 30 cm-Säulen für eine Dauer von fünf Stunden durchgeführt. Auf den nachfolgenden Abbildungen ist zu erkennen, dass das EcoSEC Elite GPC-System die Leistungsfähigkeit von Semi-mikro-Säulen sicherstellt und eine stabile RI-Basislinie aufrecht erhält, wobei dies sowohl mit klassischen als auch mit Semi-mikro GPC-Säulen der Fall ist.

Auf den Abbildungen 1A und 1B sind fünf aufeinanderfolgende Injektionen von Polystyrolstandards mit bewusst auf eine Stunde ausgedehnten Laufzeiten ohne Durchführung eines Nullabgleichs der Detektoren zwischen den Injektionen dargestellt. Das EcoSEC Elite GPC-System ergab eine extrem stabile Basislinie mit geringer Basisliniendrift, die beiden klassischen GPC-Systeme jedoch eine signifikante Basisliniendrift. Verglichen mit den klassischen GPC-Systemen erzeugt das EcoSEC Elite GPC-System sowohl eine wesentlich geringere Basisliniendrift als auch ein verbessertes Signal-Rausch-Verhältnis.

 

Figure 1A

Pumps_fig1A.png 
Säule:                        TSKgel SuperMultiporeHZ-M, 4 µm, 4.6 mm ID × 15 cm × 2
Mobile phase:           THF
Flussrate:                  0.35 mL/min 
Detektion:                 RI
Temperatur:             40 °C
Injektionsvolumen: 10 µL 
Probe:                       Polystyrolstandards, Serie PStQuick MP-M

Figure 1B

Pumps_fig1B.png 
Säule:                       TSKgel GMHXL-L, 9 µm, 7.8 mm ID × 30 cm × 2
Mobile phase:          THF
Flussrate:                 1.0 mL/min 
Detektion:                 RI
Temperatur:             40 °C
Injektionsvolumen: 10 µL 
Probe:                       Polystyrolstandards, Serie PStQuick MP-M

 

Ein zusätzlicher Vorteil besteht darin, dass die zweite Pumpe auch für den (optionalen) Säulenumschaltmodus verwendet werden kann, um zum Beispiel ein schnelles Umrüsten von einer Säule mit hochmolekularer Ausschlussgrenze auf eine Säule mit niedermolekularer Ausschlussgrenze zu gewährleisten. Nach Verschliessen der (linken) Tür können alle auf der Abbildung dargestellten Komponenten auf einer konstanten Raumtemperatur von plus 10 °C bis 60 °C gehalten werden.

Folgende Leistungsdaten gelten für alle Pumpeneinheiten:
Flussraten -- 10 to 2,000 µL/min
Genauigkeit -- +/- 2%
Präzision -- +/- 0.2%
Max. Druck -- 25 MPa